LYRIK LOUNGE

Songtext: 

Gedankenwelt

Part 1: (Blazin’Daniel)

Musik ist meine Leidenschaft
leider merk ich, dass sie Leiden schafft
Ich will noch gehen, aber hab keine Kraft
Jeder Schritt ist sinnlos, hab die Scheiße satt und weiß nicht was
Ich tun soll, Rap hat mich nicht weit gebracht
also stellt sich einem oft die Frage, ob man weitermacht
doch woanders find ich keinen Platz
für mich und meine Seele, ich – schreibe Tags und schreibe nachts
Gedanken auf ein weißes Blatt, dass ich in Word gespeichert hab
bin alleine wach, mein Innres ähnelt einer Geisterstadt
egal wie sehr ich mich gesteigert hab
merkt ich auf die Menschen, die ich brauchte, war kein Verlass
du bist reich an Liebe und an Geld, ich bin reich an Hass
versuch einmal zu lächeln, wenn das Leben dich gezeichnet hat
meine Mukke, sie verleiht mir Macht
Hass zu kompensieren, deshalb rechne ich in Zeilen ab
In anderen Leben war ich meistens Gast
doch nie hat mich ein Mensch in seinem Leben zu nem Teil gemacht
auch wenn du mich bisher gefeiert hast
weiß ich diese Liebe ist nur temporär auf Zeit bedacht
von Menschen konnte man nie viel erwarten
jeden Monat zahlst du einen Preis für sie wie Leasingraten
Träume liegen hier zwischen Asche und Ruinen begraben
Sie riefen meinen Namen
, doch ich fühlte mich von Ihnen verraten

Ich fühle mich wie ausgenutzt
Jegliche Bindung aus den letzten Jahrzehnten Rauch und Luft
der Magen leer, im Bauch nur Frust
wie allein ich bin, wird mir langsam auch bewusst
was siehst du, wenn du auf mich guckst
Staub und Schutt
auf meinem Traum, der grad im Rauch verpufft
bräuchte Abstand, aber gehe live
denk mir immer wieder fuck, das kann’s noch nicht gewesen sein
nach dieser Zeit, die einem vorkam wie ne Ewigkeit
bleibt die Zeit für mich nun stehen, es reicht

Lieg in der Badewanne, nichts mehr vor
meine 4 Wände sind mein sichrer Ort
Hoffnungslosigkeit macht sich breit
weil mein sichrer Ort seit langer Zeit von Gott verlassen scheint
die Welt ist groß, aber ich pass nicht rein
streame nur um da zu sein, nicht weil ich es mag, ich weiß
doch selber, dass das meiste was ich tue keinen Sinn mehr hat
sitze in der Nacht vor dem PC, mir geht es scheiße, doch ich find mich damit ab
denn bin ich wach – ist die Leere stets mein größter Feind
und wären Tränen zu Gold zu machen, wäre ich womöglich reich
doch solang das nicht der Fall ist
fühl ich mich lebendig tot, denn mein Leben war ne Endstation
ich stand vorm Scheideweg, hab falsch gewählt
doch vielleicht ist das auch alles nur Einbildung und es gibt gar keinen falschen Weg
nur Entscheidungen und Konsequenzen
nur Mitläufer und Kontrahenten

Geheucheltes Interesse, ich brauch nichts davon
wer bist du schon
fragst du mich? Ich zeig’s dir und du frisst Beton
und bist benommen, denn Fake Fans heulen los, wenn sie nen Diss bekommen?
nichts ist umsonst
, merk dir, ein guter Mensch braucht keine dritte Chance  
über dir entsteht grad ne Gewitterfront
und du wirst davon mitgenommen, in einem beschissenen Song
du Wixer, komm mach lauter und fühlst die Scheiße so wie früher
ihr nahmt mir alles, doch ich hol`s mir wieder
ein Glas auf die toten Brüder, die gefallen sind
und mich beklauen wollten wie ein ehrenloser Trickbetrüger
….Scheiße man, mein Leben ist ein Trümmerfeld
Paralyse, Schizophren Gefühl in mir als stünd ich selbst
grad neben mir, am Warten darauf, dass mich jemand mich aufweckt
dass ich nicht meiner Haut steck
stehe vor den Scherben meines Lebens, und muss Blut spucken
auf die falschen Freunde, die nie halfen, sondern zuguckten
Jeder andre zieht an mir vorbei
In einem Jahr, während ich in dieser Zeit das zehnfache an Liedern schreib
Ich zeig das Maximum an Willenskraft
an Ehrgeiz, Fleiß und Qualität obwohl ich das alleine ohne… Hilfe mach
der Kopf davor kaputt zu gehen
wenn das alles so leicht ist wie es aussieht, ja dann kannst du ja mein Rucksack nehmen

Musik ist meine Leidenschaft
leider merk ich, dass sie Leiden schafft
Ich will noch gehen, aber hab keine Kraft
Jeder Schritt ist sinnlos, hab die Scheiße satt und weiß nicht was
Ich tun soll, Rap hat mich nicht weit gebracht
also stellt sich einem oft die Frage, ob man weitermacht
doch woanders find ich keinen Platz
für mich und meine Seele, ich – schreibe Tags und schreibe nachts
Gedanken auf ein weißes Blatt, dass ich in Word gespeichert hab
bin alleine wach, mein Innres ähnelt einer Geisterstadt
In andren Leben war ich meistens Gast
doch nie hat mich ein Mensch in seinem Leben zu nem Teil gemacht
auch wenn du mich bisher gefeiert hast
weiß ich diese Liebe ist nur temporär auf Zeit bedacht
du bist reich an Liebe und ich reich an Hass
auf mich konntest du zählen, auf dich war kein Verlass

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